1 Darum sag ich euch: Lauscher immer gut auf Empfang stellen! Sonst könnten wir am Ziel vorbeischießen.
2 Alles, was Gott jemals durch einen Engel gesagt hat, war immer sehr radikal, und jeder, der etwas gegen die Gesetze getan hatte, wurde sofort ausnahmslos bestraft.
3 Genauso hat heute auch keiner eine Chance bei Gott, der das Angebot, das er uns durch Jesus gemacht hat, einfach ausschlägt. Dieses Angebot wurde uns von den Leuten weitergegeben, die es mit eigenen Ohren gehört haben.
4 Gott stellt sich dazu, indem er diese Nachricht mit derben Wundern und vielen anderen übernatürlichen Zeichen bestätigt und dadurch, dass er seinen heiligen Geist austeilt, wie er will.
5 Leute, nicht die Engel werden in dieser Welt, die dann mal kommen wird, das Sagen haben!
6 In den alten Schriften steht dazu: „Was für eine Bedeutung haben Menschen überhaupt? Und wie steht es um den Menschensohn [[Menschensohn| Siehe Erklärung in Matthäus 8]], dass er dir so wichtig ist?
7 Für eine kurze Zeit hast du ihm eine Stellung unter den Engeln gegeben, aber dann hast du ihn fett rauskommen lassen!
8 Du hast ihm jede Vollmacht ausgestellt über alles, was es gibt." Wenn Gott ihm uneingeschränkte Vollmacht bescheinigt, dann gibt es nichts, worüber er nicht das Sagen hat. Bis jetzt können wir das noch nicht erleben,
9 aber was wir erlebt haben, ist, dass Jesus für eine kurze Zeit eine Stellung sogar unter den Engeln gehabt hat. Dann aber ist er ganz fett rausgekommen, mit allem, was geht, und zwar dadurch, dass er für alle Menschen den Tod durchlebt hat, mit allen ätzenden Sachen, die dazu gehören. Das tat er, weil Gott alle Menschen so sehr liebt.
10 Alle Sachen, die es gibt, wurden ursprünglich nur für ihn gemacht, und wegen ihm kann alles überhaupt nur existieren. Gott will seine Kinder zu ihm führen, darum musste Jesus sie retten, und das ging nur dadurch, dass er durch den ganzen Dreck durchging, um so den Weg frei zu machen.
11 So kommt es, dass Jesus Christus, der uns den Weg zu Gott frei gemacht hat, und wir Menschen jetzt den gleichen Vater haben. Darum ist es Jesus auch nicht peinlich, uns seine Geschwister zu nennen.
12 Er hat gesagt: „Ich will meinen Geschwistern von dir erzählen, ich will dich vor allen Leuten groß rauskommen lassen."
13 Durch den Mund von Jesaja hat Christus gesagt: „Ich setze nur auf Gott!", und: „Hier bin ich mit den Kindern, die Gott mir gegeben hat!"
14 Die Kinder von Gott, also die Leute, die an ihn glauben, sind ja normale Menschen, mit Muskeln und Knochen, darum wurde Jesus auch ganz normal als ein Mensch geboren. Nur so war es möglich, dem Feind Gottes, dem Satan, eine endgültige Niederlage beizupulen. Denn der hatte bis dahin das Sagen über den Tod.
15 Nur so konnte er die Leute befreien, die ihr Leben lang irre Angst vor dem Tod hatten.
16 Bei Jesus standen natürlich nicht die Engel im Mittelpunkt, sondern die Menschen, die zu Gott gehören.
17 Darum musste er genau so werden wie wir, seine Brüder. Nur so konnte er bei Gott die Stellung eines Priesters bekommen. Weil er die Menschen liebte und hundertpro zu Gott stand, hat er sich für die Menschen geopfert, um sie von ihrer Schuld zu befreien.
18 Denn was er selber an üblen Sachen durchgemacht hat, da drin kann er uns dann auch helfen, wenn wir mal wieder von Satan unter Beschuss genommen werden.
1 Deshalb müssen wir im höchsten Maß auf das achten, was wir gehört haben, damit wir nicht am Ziel vorbeitreiben.
2 Denn schon das Gesetz, das durch Engel verkündet wurde, war verbindlich, und wer es übertrat oder nicht darauf hören wollte, erhielt die verdiente Strafe.
3 Wie sollen wir da der Strafe entgehen, wenn wir eine so großartige Rettungsbotschaft missachten? Es war ja der Herr selbst, durch den die Rettung zuerst verkündet wurde. Und uns wurde die Botschaft von denen bestätigt, die ihn mit eigenen Ohren gehört haben.
4 Deren Zeugnis wiederum hatte Gott selbst durch Zeichen und Wundertaten und viele Beweise seiner Macht bestätigt, und auch dadurch, dass er den Heiligen Geist nach seinem Ermessen austeilte.
5 Außerdem sind es nicht die Engel, denen er die zukünftige Welt, von der wir hier sprechen, unterstellt hat,
6 denn es gibt eine Stelle in der Schrift, an der ausdrücklich gesagt wird: "Was ist der Mensch, dass du, Gott, an ihn denkst? Was ist der Menschensohn, dass du für ihn sorgen solltest?
7 Für kurze Zeit hast du ihn geringer gemacht als die Engel, dann aber hast du ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt
8 und hast ihm alles unter die Füße gelegt." Ihm hat Gott alles unterworfen. Es gibt nichts, worüber er nicht Herr wäre. Im Moment können wir das freilich noch nicht erkennen.
9 Doch Jesus sehen wir bereits, der für kurze Zeit geringer als die Engel gemacht wurde und jetzt wegen seines Todesleidens mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt ist. Denn er hatte den Tod auf sich genommen, damit auf diese Weise Gottes Gnade zu allen Menschen käme.
10 Weil Gott viele Menschen als seine Kinder in die Herrlichkeit führen wollte, hat er den Wegbereiter ihrer Rettung durch Leiden vollkommen gemacht. Das war der angemessene Weg für ihn, der Ursprung und Ziel aller Dinge ist.
11 Er, der heilig macht, und die, die von ihm geheiligt werden, haben nämlich alle denselben Vater. Deshalb schämt er sich auch nicht, sie seine Geschwister zu nennen.
12 So sagt er zum Beispiel: "Deinen Namen will ich meinen Brüdern bekannt machen; mitten in der Gemeinde will ich dir Loblieder singen."
13 Oder: "Ich will mein Vertrauen auf ihn setzen!", und dann: "Hier bin ich mit den Kindern, die Gott mir gegeben hat."
14 Weil diese Kinder nun Menschen von Fleisch und Blut sind, ist auch er ein Mensch von Fleisch und Blut geworden. So konnte er durch seinen Tod den Teufel entmachten, der die Macht über den Tod hatte,
15 und konnte die befreien, die durch Angst vor dem Tod ihr ganzes Leben lang versklavt waren.
16 Außerdem wissen wir ja, dass er sich nicht für Engel einsetzt, sondern für die Nachkommen Abrahams.
17 Deshalb musste er seinen Geschwistern in jeder Hinsicht gleich werden, um vor Gott ein barmherziger und treuer Hoher Priester für uns sein zu können; ein Hoher Priester, durch den die Sünden des Volkes gesühnt werden.
18 Und weil er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er auch denen helfen, die in Versuchungen geraten.